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Verdrängerpumpen für Industrieanwendungen

Exzenterschneckenpumpen

Hauptmerkmale

Eine Moineau-Pumpe besteht aus einem Rotor der sich in einem Stator dreht. Geometrie und Abmessungen dieser Teile sind so gestaltet, dass sich beim Einsetzen des Rotors in den Stator eine doppelte Reihe dichter Hohlräume (Zellen) bildet. Wenn der Rotor sich im Stator dreht, laufen die Zellen entlang der Pumpenachse und fördern das Produkt von der Saug- zur Druckseite. Diese Pumpen sind pulsationsfrei und können bei hohem Druck eingesezt werden (max. 24 bar). Sie sind die perfekte Lösung bei konstantem Druck, unabhängig von der Produktviskosität. 

Funktionsprinzip

Industrieanwendungen

Exzenterschneckenpumpen werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, z.B. beim Pumpprozess in der Papierindustrie. Häufig findet man sie auch im Bergbau, in Chemiebetrieben und zur Förderung von industriellen und städtischen Abwässern, wo sie bei entwässertem Schlamm und sonstigen hochviskosen Produkten unentbehrlich sind. 

Empfohlener Einsatz

Aufgrund der vielfältigen Ausführungen und Materialien kann diese Pumpentechnologie bei korrosiven, abrasiven und/oder empfindlichen Fördermedien eingesetzt werden. Bestens geeignet bei Flüssigkeiten von unterschiedlichen Viskositäten finden sie ihren Einsatz bei verschiedenartigen Substanzen, einschließlich korrosiven und empflindlichen Produkten mit Feststoffen, die schonend und ohne Bechädigung gefördert werden. Als zuverlässige und wirtschaftliche Lösung erfüllen sie die Herausforderungen beim Umweltschutz und entsprechen den Anforderungen einer kosteneffizienten Aufbereitung von Industrieabwässern.

Vorteile

  • Eco-Design-Pumpe mit geringen LCC
  • Wartungsfreundlich
  • Die Förderleistung ist Drehzahlabhängig
  • Exzenterschneckenpumpen sind reversibel, um Ihren Anforderungen zu genügen.

Eigenschaften

  • Druck bis 40 bar (Standardpumpe)
  • Förderleistung von 3 l/h bis 250 m³/h
  • Korngröße bis 48 mm

Exzenterschneckenpumpen für Industrieanwendungen

 

Dosierpumpen

Hauptmerkmale

Dosierpumpen sind kleine Verdrängerpumpen, die für die Dosierung unterschiedlichster Produkte ausgelegt sind. Die Pumpe besteht aus einer Membrane, die an ein Pleuel gekoppelt ist, das durch seine Hin- und Herbewegung den Dosierkopf nacheinander füllt und wieder leert. Dank dieser Technologie erreicht man eine präzise Dosierung.

Funktionsprinzip

Industrieanwendungen

Dosierpumpen sind flexibel und zur Dosierung der unterschiedlichsten Produkten in der Wasseraufbereitung, bei mechanischen Prozessanwendungen und im Bergbau ausgelegt. Sie können sowohl bei hohen Temperaturen als auch hohem Druck eingesetzt werden und sind somit ideal zum Einspeisen von Chemikalien. Dosierpumpen können mit diversem Zubehör ausgestattet werden wie Fußventile und Pulsationsdämpfer, was ihre  Einsatzbereiche noch erweitert.

Empfohlener Einsatz

Dosierpumpen haben sich bewehrt im Einsatz mit unterschiedlichsten Flüssigkeiten (korrosive, abrasive, viskose) und eignen sich daduch für viele Industriezweige einschließlich Bergbau. Die Leistungsfähigkeit wird verstärkt durch deren geräuscharmen Betrieb und durch reduzierte mechanische und hydraulische Schocks. 

Vorteile

  • Zuverlässige Dosierung
  • Einfache Wartung
  • Trockenlauf möglich
  • Vielseitigkeit: Dosierung von unterschiedlichsten Flüssigkeiten

Eigenschaften

  • Förderleistung: 0,5 l/h bis 350 l/h pro Pumpenkopf
  • Maximaler Druck: 12 bar
  • Genauigkeit: ± 1%

Dosierpumpen für Industrieanwendungen

 

Peristaltische Pumpen

Hauptmerkmale

Auch bekannt als Schlauchpumpen, sind peristaltische Pumpen Verdrängerpumpen, die mit einem drehenden Rotor ausgestattet sind. Der Name ist von dem peristaltischen Prinzip abgeleitet. Dieses Prinzip beruht auf der Fähigkeit eines Elastomerschlauches, sich zu verformen und anschließend wieder seine ursprüngliche Form anzunehmen, um somit das Fördern von Flüssigkeiten zu ermöglichen. Die Pumpen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, sowohl für Hoch- als auch für Niederdruck, für gleichbleibende Fördermengen und für den Transfer von Kleinstmengen. 

Funktionsprinzip

Industrieanwendungen

Die Schlauchpumpen können dank verschiedener Baureihen und der Vielfalt ihrer Elastomerschläuchen für zahlreiche Anwendungen eingesetzt werden, die Vielseitigkeit und Flexibilität erfordern, u.a. in der chemischen Industrie und in Umweltbereichen.

Empfohlener Einsatz

Durch ihre Einsatzflexibillität sind Schlauchpumpen ideal für das Fördern von abrasiven, korrosiven und empfindlichen Flüssigkeiten. Auch Produkte mit Feststoffen, Abwasser oder Chemikalien wie Desinfektionsmittel und Chlorverbindungen können problemlos gepumpt werden. 

Vorteile

  • Dichtungslos, keine Leckagemöglichkeit
  • Nur ein Verschleißteil: der Schlauch, da er als einziger mit dem Medium in Berührung kommt
  • Selbstansaugend ohne weiteres Zubehör
  • Problemlos trockenlaufend, unabhängig von der Drehzahl
  • Schlauchpumpen haben niedrige LCC und sind wartungsarm

Eigenschaften

  • Förderleistung von 10 l/h bis 65 m³/h
  • Maximaler Druck: 15 bar
  • Viskosität: 40 000 mPas

Schlauchpumpen für Industrieanwendungen